Noten von Filippo Capocci
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Filippo Capocci war ein italienischer Organist und Komponist.
Capocci brachte neue Anregungen in die römische Orgelschule ein und verwandte sich dafür, dass die Orgeln in den Kirchen der italienischen Hauptstadt erweitert und renoviert wurden, um in Rom die französische Orgelspieltechnik einzuführen und das Orgel-Repertoire internationaler zu gestalten. Seine Kompositionen atmen den Geist seines großen Vorbilds Alexandre Guilmant: Satztechnik und Kompositionsduktus finden in ihm ihr Vorbild. Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt im Bereich der Kirchenmusik, insbesondere für die Orgel, wobei hier im Mittelpunkt seine sechs Orgelsonaten stehen, die zwischen 1881 und 1908 entstanden sind. Hier gelingt Capocci die Entwicklung eines durchaus eigenständigen Stils, der sich in seiner formalen und klanglichen Orientierung, besonders in den späteren Sonaten, vom französischen Vorbild löst.



