Noten von Joseph Lauber


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Anton Joseph Lauber war ein Schweizer Komponist.
Bereits in frühen Jahren trat Lauber als Pianist in einem Orchester auf, das sein Vater leitete. Ein Mäzen ermöglichte ihm 1881 den Eintritt in das Konservatorium Zürich, wo er Schüler von Gustav Weber und Friedrich Hegar wurde. Sein Studium setzte er 1884 in München bei Joseph Rheinberger (Orgel) und am Conservatoire de Paris bei Louis Diémer und Jules Massenet (Klavier und Komposition) fort. Nach einigen Jahren als Organist in Le Locle (Kanton Neuenburg) lehrte er selbst von 1899 bis 1901 am Konservatorium Zürich und übersiedelte dann nach Genf. Dort war er für zwei Jahre Theaterkapellmeister und seit 1907 Professor für Klavier und Instrumentation am Konservatorium Genf, ab 1917 Professor für Komposition. Zu seinen Schülern in Genf zählten Henri Gagnebin und insbesondere Frank Martin.
1899 wurde Lauber zum Mitbegründer des Schweizerischen Tonkünstlervereins.