Noten von Joseph Leopold Edler von Eybler


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Joseph Leopold Edler von Eybler erhielt seinen ersten Musikunterricht bei seinem Vater, im Alter von sechs Jahren bekam er durch Hilfe des Beamten Josef Seitzer einen Platz im renommierten Knabenseminar St. Stephan in Wien, wo schon Joseph und Michael Haydn ihre Ausbildung zum Chorknaben erhalten hatten. 1777 bis 1779 bekam er Unterricht von Johann Georg Albrechtsberger später auch von Joseph Haydn. Eybler war befreundet mit Wolfgang Amadeus Mozart, der ihn im Mai 1790 in Schwechat besuchte und ihm ein Zeugnis ausstellte.[2] Die Witwe Mozarts erteilte ihm 1791 zunächst den Auftrag zur Vollendung des fragmentarischen Requiems, das aber letztlich von Franz Xaver Süßmayr fertiggestellt wurde. Eybler wurde 1792 Chordirektor bei den Karmeliten, anschließend (1794 bis 1824) im Schottenstift in Wien. Im Jahr 1804 wurde Eybler zum Vizehofkapellmeister neben Antonio Salieri ernannt. Nach der Pensionierung Salieris 1824 übernahm Eybler das Amt des Hofkapellmeisters. Am 23. Februar 1833 erlitt Eybler während einer Aufführung des Requiems von Mozart einen Schlaganfall, welcher zu einer bleibenden Lähmung führte. Wegen seiner Verdienste als Leiter der Wiener Hofmusikkapelle und als Komponist wurde er 1835 geadelt.