Léo Delibes – Noten


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Léo Delibes zählt zu den beliebtesten französischen Romantikern. Das ist vor allem seinen Bühnenwerken zu verdanken, allen voran den Balletten Coppélia und Sylvia und seiner Oper Lakme mit der Glöckchenarie und dem Blumenduett, das es in zahlreiche Filme geschafft hat.
Delibes war Sohn einer Musikerin, von der er den ersten Unterricht erhielt. Danach wurde er von seinem Onkel Edouard Batiste, der Organist an St. Eustache in Paris und immerhin Gewinner des Rompreises war, ausgebildet. Sein berühmtester Lehrer war wohl Adolphe Adam, aber sicher trugen auch Erlebnisse wie die Uraufführung von Meyerbeers Oper `Le Prophète´, die er als Mitglied des Kinderchores erlebte, zu seiner Entwicklung bei.
Sein Hauptinteresse galt in erster Linie der Oper und dann dem Ballett. Das Handwerk dazu erwarb er sich in 13 Jahren am Pariser Boulevardtheater, wo er zur aufstrebenden Gattung der Operette beitrug und ihn kein geringerer als Jacques Offenbach förderte. Seinerseits übte er großen Einfluss aus, als anerkannter Meister des Handlungsballetts z. B. auf Tschaikowsky. Zum Glück aber nicht zu viel auf einmal, denn der erklärte, er hätte seinen Schwanensee nicht geschrieben, wenn er Delibes' Sylvia gekannt hätte.

Berühmte Werke von Léo Delibes: