Noten von Lothar Voigtländer


Lothar Voigtländer ist ein deutscher Komponist. Voigtländer erhielt seine prägende musikalische Ausbildung zwischen 1954 und 1962 als Chorknabe und später als Chorpräfekt im Dresdner Kreuzchor bei Rudolf Mauersberger. Von 1961 bis 1968 studierte er Dirigieren bei Rolf Reuter und Komposition bei Fritz Geißler an der Hochschule für Musik Leipzig und von 1970 bis 1972 als Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR bei Günter Kochan.
Seit 1973 ist Voigtländer in Berlin freiberuflich tätig. 1984 gründete er zusammen mit Georg Katzer die "Gesellschaft für elektroakustische Musik". 1992 erhielt er eine Gastprofessur an der Universität Paris, von 1990 bis 1996 war er Vorsitzender des Komponistenverbandes Berlin, Mitglied des Bundesvorstandes des Deutschen Komponistenverbandes und stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats der GEMA. Seit 2001 ist Voigtländer Honorarprofessor für Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und seit 2006 Mitglied des GEMA-Aufsichtsrats.
Voigtländer gründete mehrere Konzertreihen in Berlin, darunter die "Lange Nacht der elektronischen Klänge". Elektroakustische Arbeiten führten ihn in die Studios von Bourges, Zürich, Basel, Hilversum, Freiburg (WDR), Budapest und Bratislava. Voigtländer erhielt internationale Preise und mehrere Auszeichnungen beim Festival für elektroakustische Musik in Bourges (Grand Prix 1996). Voigtländer lebt heute in Berlin-Mahlsdorf. Er ist der Vater des Starfotografen Richard Voigtländer.
Im Jahr 2015 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.